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Vita Antonii

Sein Sieg über die Dämonen und die himmlische tröstende Lichterscheinung

Der Herr aber vergaß auch da nicht seines Ringens, sondern kam zu seinem Beistand. Denn als Antonius aufblickte, sah er das Dach geöffnet, und ein Lichtstrahl kam auf ihn herab. Die Dämonen wurden plötzlich unsichtbar, die Pein in seinem Körper hörte sogleich auf, und das Haus war wieder unbeschädigt wie zuvor. Antonius aber merkte die Hilfe, atmete auf, er wurde von seinen Schmerzen erleichtert und fragte die Ersche
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Sein Kampf gegen den Terror verschiedener Dämonen

Er wurde von ihm weggetragen und war so wieder allein innen, nachdem die Türe wie vorher verschlossen worden war. Stehen konnte er wegen der Schläge nicht, also betete er im Liegen; nach dem Gebete aber rief er laut: „Hier bin ich wieder, Antonius; ich fürchte eure Schläge nicht; wenn ihr mich auch noch ärger quält, „Wer will uns scheiden von der Liebe Christi ?“ (Röm 8,35). Dann stimmte er den Psalm an: „Wenn
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Antonius in den Gräbern. Die Dämonen schlagen ihn sehr heftig

So meisterte sich Antonius. Dann wanderte er weg zu Gräbern, die weit von dem Dorfe lagen; einen von seinen Bekannten bat er, ihm von Zeit zu Zeit, aber nur in langen Zwischenräumen, Brot zu bringen; dann ging er in eines der Gräber hinein und blieb, nachdem jener die Türe hinter ihm geschlossen hatte, allein drinnen. Da hielt es der böse Feind nicht aus, er fürchtete, Antonius möchte in kurzem auch die Wüste mit sei
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Die Einrichtung seiner Lebensführung

Dies war der erste siegreiche Kampf des Antonius gegen den Teufel oder vielmehr, diese herrliche Tat war in Antonius das Werk des Heilandes, „und verdammte die Sünde im Fleisch, damit die Gerechtigkeit, vom Gesetz gefordert, in uns erfüllt würde, die wir nun nicht nach dem Fleisch leben, sondern nach dem Geist“(Röm 8,3-4). Antonius aber wähnte nicht, der Dämon sei unterlegen, so dass er nachlässig werden könne und ni
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Unzuchtsdämon erscheint dem hl. Antonius als ein schwarzer Knabe

Als nun endlich der Drache den Antonius auch hierin nicht niederringen konnte, sondern sehen musste, wie er ausgestoßen ward aus seinem Herzen, da knirschte er mit den Zähnen, wie geschrieben steht [„Und wo er ihn erwischt, reißt er ihn; und er hat Schaum vor dem Mund und knirscht mit den Zähnen und wird starr.“(Mk 9,18)], und, wie von Sinnen, stellte er sich ihm, wie er in seiner ganzen Artung ist, auch in der äußer
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Anfechtungen des Teufels durch Unzuchtsgedanken

Der Teufel aber, voll Hass und Neid gegen das Gute, konnte es nicht ertragen, einen so standhaften Vorsatz in einem so jungen Menschen zu sehen. Was er schon früher ausgeführt hatte, das versuchte er auch gegen diesen. Zuerst machte er sich daran, ihn von der Askese abspenstig zu machen, indem er die Erinnerung an seinen Besitz in ihm wachrief, die Sorge für seine Schwester, den Verkehr mit seiner Verwandtschaft, Gel
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Die asketische Ausbildung des heiligen Antonius bei anderen Einsiedlern

So lebte Antonius, und alle liebten ihn. Er selbst aber unterwarf sich gerne den eifrigen Männern, die er besuchte, und suchte für sich von jedem einen Vorteil im Tugendeifer und in der Askese zu lernen. Bei dem einen beobachtete er die Freundlichkeit, bei dem anderen den Gebetseifer; an diesem sah er seine Ruhe, an jenem Menschlichkeit; bei dem einen merkte er auf das Wachen, bei dem anderen auf die Wissbegierde; de
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Anfänge seiner mönchischen Laufbahn (um das Jahr 271)

Wieder besuchte er die Kirche und hörte im Evangelium den Herrn sprechen: „Darum sorgt nicht für morgen, [denn der morgige Tag wird für das Seine sorgen. Es ist genug, dass jeder Tag seine eigene Plage hat“ (Mt 6,34)]; da brachte er es nicht über sich, länger zu warten, sondern er ging hinaus und gab auch den Rest den Bedürftigen. Die Schwester vertraute er bekannten, zuverlässigen Jungfrauen an und brachte sie in ei
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Der Tod seiner Eltern, sein Kirchenbesuch und Verzicht auf seinen Besitz

Nach dem Tode der Eltern hinter blieb er allein mit einer einzigen, ganz kleinen Schwester; er war damals etwa achtzehn oder zwanzig Jahre alt und übernahm selbst die Sorge für das Haus und die Schwester. Es waren noch keine sechs Monate seit dem Tode seiner Eltern vergangen, da ging er nach seiner Gewohnheit zur Kirche; er hielt Einkehr in sich und überlegte, als er so auf und ab ging, wie die Apostel alles verließe
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Vorwort, Geburt und Jugendzeit des Antonius

Leben des heiligen Antonius (Vita Antonii) Verfasser: Hl. Athanasius, der Apostolische Text aus: Athanasius, Ausgewählte Schriften Band 2. Aus dem Griechischen übersetzt von Anton Stegmann. (Bibliothek der Kirchenväter, 1. Reihe, Band 31) München 1917. Empfohlene Literaturquellen über den Hl. Antonius, den Großen über das Leben des heiligen Antonius sind besorgt in: Patrologia Graeca, ed. J. P. Migne, Bd. 26, S. 835-
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